Wie Stress auf den Darm wirkt

Schon unsere Sprache enthüllt, wie eng Psyche und Verdauung miteinander in Verbindung stehen.  Verliebte haben “Schmetterlinge im Bauch”, Liebeskummer kann bewirken, dass der Magen “wie zugeschnürt” ist. Stress vor einer Prüfung oder sonstigen emotionalen Ereignissen können einem ganz schön “auf den Magen” schlagen. www.heilpraktiker-theunert.de Tatsächlich kann die Psyche die Verdauung erheblich beeinflussen. Einige Menschen bekommen Durchfall, wenn sie Stress haben, andere können in solchen Situationen Verstopfung bekommen.

Fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung leidet unter einem gereizten Darm und daraus resultierende chronische Beschwerden wie Blähungen, Verstopfungen und stressbedingte Darmbeschwerden. Der Darm reagiert auf Stress wie ein empfindliches Messgerät. Die Nervenverbindungen in den Darmwänden erzeugen vielfältige Botenstoffe, welche die Kommunikation zwischen Bauch und Kopf regeln.

 Beim Reizdarmsyndrom werden andere Botenstoffe erzeugt als bei einem gesunden Darm. Da 90% der Nervenverbindungen vom Bauch zum Kopf verlaufen wird das Gehirn ständig über den Zustand des Darms informiert. Unser Wohlbefinden hängt deshalb auch grundlegend von einer guten Darmfunktion ab. Umgekehrt funktioniert der Informationsfluss jedoch auch. Durch Stress wird die Darmmuskulatur entspannt und lähmt damit den Verdauungsprozess. Entspannung hingegen bewirkt eine Aktivierung des Darms. Zu viel Stress im Darm kann zu einer Überaktivierung (Durchfall) führen.

Stress führt außerdem zur Aktivierung von Herzfrequenz, der Atmung und im Magen wird vermehrt Säure produziert. In der nächsten Stufe  reagiert der Körper mit Widerstand, die Magen-Darm-Tätigkeit wird angeregt, die Magensäure gesenkt. Rein symptomatische Behandlungen von Darmproblemen können die Stresskaskade immer weiter steigern. Umweltgifte und Übersäuerung erzeugen eine Dysbalance im Darm und können das Immunsystem immer mehr angreifen.

Damit Stress nicht zu einer ernsten Gesundheits-Gefahr werden kann, ist es wichtig, diesen gut abbauen zu können. Hierfür gibt es zahlreiche Methoden – angefangen von einem besseren Umgang mit Stress über vielfältige Möglichkeiten des Stressabbaus durch Bewegung bis hin zu diversen Entspannungstechniken. Neben dem ist es für den Stress-Abbau auch wichtig, zu lernen, selbstbestimmt zu handeln und sich nicht durch andere „steuern“ zu lassen.

• Ausreichend Bewegung ist ein gutes Mittel gegen Stress.

Ein weiteres Mittel zum Stressabbau sind Autogenes Training, Atemübungen und   Meditation.

Wird die ständige Dauerbelastung zu groß, kann auch eine „Anti-Stress-Kur“ mit Schüßler-Salzen helfen.

Auch homöopathische Mittel können helfen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Besonders Wasser erfüllt wichtige Aufgaben beim Stressabbau. (also mindestens 2,5 l)